oder: warum bei schönem wetter klein
die sonne strahlt vom himmel klar,
ein winter, der ein sommer war,
nur nicht so warm, er war recht kalt,
es froren jung, es froren alt.
weihnacht war grün,
fast blumen blüh'n,
nur die nied're temp'ratur
vermied ein blühen auf der flur.
die vögel wussten nicht genau,
ob frühling war mit himmelblau
mit blütengelb und blütenrot,
sie litten keine hungersnot.
es gab den reichen gabentisch
mit körnern und mit futter, frisch
geholt aus keller, scheun' und haus,
die menschen streuten's ihnen aus.
doch heut' kam schnee,
kam kalter wind.
die vöglein duckten sich geschwind
und bliesen auf ihr federkleid,
denn es war endlich winterszeit.
die kinder aber, welch' ein glück,
sie holten skier sich zurück
und schlitten, schnell und sausebraus
ging' hügelabwärts,
bis vors haus ...
ich sitze in der stube warm
und hab' ein gipsschien' an mei'm arm
und schreibe heute alles klein,
denn meine katze biss hinein.
so kann ich - ach, es will nicht glücken -
die umschalttaste nicht mehr drücken.
drum schreib' ich heute alles klein
und es tut weh. das war nicht fein
von meiner katze, von der kleinen.
trotzdem zu schreiben was in reimen.





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